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FITNESS-TEST |
![]() Vollgefressen mit Osterhasen baut sich das Gefühl auf, man müsse wieder mal etwas für die Figur tun. In Zürich gibt es über 40 Fitness-Clubs im Telefonbuch. Wir haben 14 davon herausgepickt und bei einem Probetraining getestet. Unseren Eindruck haben wir in Smileys zum Ausdruck gebracht. Das Fazit in Worten findest Du am Schluss.
Im Krafttrainingsbereich wurde die Auswahl und Qualität der Geräte getestet. Markenfreaks können sich hier streiten, aber im Kieser wirkten die Maschinen am professionellsten. Bei den Freigewichten scheiden sich die Geister: Bei einigen Clubs das Hauptangebot, bei anderen gibts gar keine. Die Wartezeiten an den Geräten sind sehr tageszeit-abhängig. Sogar im berüchtigt vollen Activ Fitness kommt man abends um halb acht wieder problemlos an jedes Gerät. Bei der Ausdauer ging es ebenfalls um die Auswahl an Geräten und deren Zustand. Wir konnten nicht an allen Kursen teilnehmen und bewerteten daher nur den Umfang des Angebots. Beim Relax-Angebot gab es für schöne Saunas, die aber nur jeden zweiten Tag offen sind Abzüge. Den Kronen-Smily bei der Bar gab es für Luxor und Holmes, wo es sogar mittags warme Küche gibt. Und in der Garderobe wurde neben der Sauberkeit auch der Platz im Garderobenschrank bewertet. Die Jungs unter der Dusche hatten keinen so grossen Einfluss auf die Smileys, eigentlich... Bei der Atmosphäre gings ums Wohlfühlen. Zimmerpalmen, helle Räume, Bilder statt Verbotsschilder etc. und die Bewegungsfreiheit zwischen den Geräten. Beim Preis gibt es meist unzählige verschiedene Tarife. Wir haben zum Vergleich jeweils das Jahresabo für Kraft + Aerobic, dann das Kraft-Abo ohne Kurse, dann die Teilzeitabos ausserhalb der Rush-Hours, spezielle Rabatte und zuletzt noch die ärgerlichen (und manchmal versteckten) obligatorischen Zusatzkosten aufgelistet. Probetrainings sind in den meisten Clubs gratis, ausser bei Holmes, McFit und im Stockerhof - dort muss man schon bei der Evaluation teuer blechen. |
Activ Fitness |
Airgate TC |
Arena 225 |
David Gym |
Fitness Park Stockerhof |
Fitness |
Holmes Place |
Kieser Training |
Luxor |
McFit |
Nord Fit |
Swiss Training |
Vif |
Vitatop |
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Kraft |
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Gerätepark |
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Freigewichte |
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Wartezeiten |
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Kletterwand |
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Ausdauer |
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Gerätepark |
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Aerobic/Kurse |
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Tanzkurse |
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Spinning |
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Squash |
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Kampfsport |
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Relaxing |
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Sauna |
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Dampfbad |
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Whirlpool |
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Bar |
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Garderobe |
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Einrichtung |
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Atmosphäre |
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Platz |
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Preis |
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1 Jahr |
690.- |
990.- |
990.- |
1280.- |
1050.- |
989.- |
1620.- |
790.- |
1260.- |
890.- |
1070.- |
490.- |
870.- |
990.- |
ohne Aerobic |
- |
820.- |
830.- |
980.- |
920.- |
839.- |
- |
- |
- |
- |
910.- |
- |
- |
900.- |
Special Time |
- |
830.- 680.- |
530.- |
780.- |
780.- 680.- |
- |
1350.- |
- |
900.- |
- |
910.- 760.- |
- |
- |
640.- |
Rabatt |
590.- |
790.- |
10% |
10% |
- |
10% |
1080.- |
- |
~10% |
740.- |
- |
- |
690.- |
860.- |
zusätzlich |
- |
50.- |
- |
50.- |
- |
- |
200.- |
- |
54 - 300.- |
50.- |
- |
- |
- |
7.5% |
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Unser Fazit: | |
![]() |
Das Aktiv-Fitness am Central und Stauffacher bietet ein gutes Training in angenehmer Atmosphäre zu einem
sehr günstigen Preis. Das Personal ist sehr freundlich und kompetent. Wenn man auf Freihanteln verzichten kann,
sich im vorgeschriebenen Shirt mit Aermeln wohl fühlt und nicht immer um 17:30 kommt, macht Fitness hier sicher Spass! |
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Im Airgate in Oerlikon treffen sich Squash-Cracks, Bodybuilder, Hausfrauen und Arbeiter bei einem riesigen Angebot
unter einem Dach. Hier gibt es viel geboten, und für zwei Lappen mehr auch noch einen extra Relax-Club, allerdings
wird in diesem Grossbetrieb Dein teures D&G-Höschen kaum jemandem auffallen. | |
![]() |
Das Arena 225 in der Mühle Tiefenbrunnen hat einen trendig, flippigen Ruf. Der Kraft und Ausdauerbereich
ist ziemlich klein, obwohl eigentlich nichts fehlt. Die grosse Stärke des Arena ist aber das unschlagbare Angebot an Tanz
und Aerobic-Kursen und eben das bunte Publikum. |
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Beim Namen David Gym denkt man an Florentinische Statuen und wirklich laufen einige hier herum. Für den
relativ hohen Preis bekommt man gute Geräte, einen grossen Freihantel-Bereich, in dem viele Bodybuilding-Meister trainieren, und
eines der besten Aerobic-Programme geboten. Ebenfalls dazu gehören Thai- und Kickbox-Kurse. Saunas gibts sogar zwei mit
unterschiedlichem Klima, allerdings sind beide manchmal nur für Damen reserviert. | |
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Der Fitnesspark Stockerhof ist mit seiner Pool- und Saunalandschaft ungeschlagen im Wellness-Angebot. Ideal zum
Ausspannen nach der Arbeit! Der Kraftbereich verfügt zwar über gute Geräte, ist aber bis an den Rand vollgestellt
und sogar an sonnigen Tagen überbelegt. Allzuschnell gibt man hier das Training auf und landet im Dampfbad, wovon allein
man jedoch noch keinen Waschbrettbauch bekommt. | |
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Im Fitness-World Höngg hängen einige Photographien von Herb Ritts an der Wand. Du kannst Dich dann vor einen Spiegel
stellen, Dein Shirt ausziehen und vergleichen, und dann weisst Du, wozu hier tonnenweise Gewichte liegen. Das ideale
Center für Leute, die aus Ihrem Körper eine Skulptur machen wollen und dabei keinen Wert auf weite Badelandschafen
oder Saunas legen. Beim Parnerrabatt besteht das FitnessWorld leider auf dem Trauschein und der Typ am Telefon schien auch nur
mässige Begeisterung für uns Gays aufzubringen. Schade! | |
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The Holmes Place auf dem Dach vom Jelmoly ist der Edelclub von Zürich. Hierhin kommt man nicht zum Workout
(Hanteln gibts keine) sondern um die einmalige Atmosphäre zu geniessen und gesehen zu werden. Der Club bietet eine
riesige Dachterrasse, auf der auch Aerobic-Lektionen stattfinden, und fast über dem gesamten Fitnessbereich lässt sich
das Dach wegfahren, und man trainiert im Sonnenschein. Nur schade, dass man nicht nackt trainieren darf - für Damen gibts
zwar einen separaten Trainingsbereich, für Herren ist gemäss Infoblatt jedoch festes Schuhwerk, ein Handtuch und ein
langärmliges T-Shirt obligatorisch. | |
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Das Kieser-Training: Die Atmosphäre ist steril. Kein Sound, keine Pflanze. Bei meinem Trägershirt lächelte
der Instruktor nur und meinte, fürs Probetraining ausnahmsweise o.k., aber man sollte hier eigentlich niemanden vom Training ablenken.
Dafür sind die Maschinen auf dem letzten technischen Stand und die Einführung sehr freundlich und professionell! Das ideale
Center für Leute, die ihr Training ernst nehmen. | |
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Der Luxor Sports Club hat schon viele schwule Anlässe gesponsort und so trifft man hier auch schon mal einen Mister Gay
beim Training. Das Abo ist zwar nicht ganz billig, aber dafür bekommst Du wirklich alles, was Du Dir vorstellen kannst bis hin
zu Gratis-Handtuch, Duschmittel und Bodylotion. Allerdings wird das Haus für das riesige Angebot fast etwas zu klein,
auch wenn es Dir wegen der vielen Spiegelwände nicht gleich so vorkommt. Fürs Probetraining gibts einen 3-Tage-Pass.
Aber lass Dich nicht dreimal ohne Badehose im Whirlpool erwischen! | |
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Im Shopville vom Hauptbahnhof liegt das McFit. Auf engstem Raum finden sich hier modernste computergesteuerte
Geräte, die einen fast über Nacht zur Beauty-Queen machen sollen. Der Workout-Bereich ist momentan noch winzig, soll aber
demnächst erweitert werden. Die Garderoben seien wie überall, sagte der Mann bei der Besichtigungstour und ging schnell weiter... |
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Das Nord Fit an der Binzmühlestrasse in Oerlikon ist der pure Gegensatz zu den engen Clubs in der Innenstadt: Die modernen Geräte
verteilen sich auf einer sehr grosszügigen Fläche, die raumhohe Verglasung gegen Norden bringt viel Licht ins Gebäude
und die Bar steht wie eine Gallere auf dem Meer der Ruhe. Hier erholt man sich schon in den ersten 5 Minuten. Einziger Schwachpunkt:
Die kleine Sauna ist für Männer nur an 3 Tagen pro Woche offen. |
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Das Swiss Training gibts an 40 Orten in Deutschland und der Schweiz: Bewährte Nautilus-Geräte und ein paar Stepper und
Velos. Wie im Kieser weder Sound noch Pflanzen oder Bilder. Dafür trägt das Personal Kravatte und das Publikum Shirts mit
Aermeln. Der Preis ist der tiefste aller Center, dafür gibts allerdings auch kein Jet-Set-Volk und auch keinen Krankenkassenbeitrag. | |
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Das Vif beim Limmatplatz steht seit 15 Jahren unter der Leitung von Silvio Zuppinger und man begrüsst mich sogar mit Namen,
obwohl mein Probetraining schon ein halbes Jahr her war. Der sympathische Club liegt im Untergeschoss, bei Kunstlicht, dafür ist es im
Sommer auch ohne Klimaanlage angenehm kühl und im Ausdauerbereich beamt ein Video-Projektor die Aussicht an die Wand. Die
Sauna ist meistens gemischt, an zwei Abenden jedoch nur für Damen allein reserviert. Dafür ist der Preis recht günstig. | |
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Das Vitatop an der Tödistrasse bietet auf vier Stockwerken alles von der Hantel bis zur Sporttherapie.
Die Räume sind hell, vielleicht sogar etwas zu weiss, das Personal zuvorkommend und anstehen muss man hier nirgends.
Der Spinning-Keller ist etwas ganz Besonderes: Velofahren bei Laby-Sound und Kerzenlicht, leider nur 4 mal pro Woche!
Den Trick mit der exclusiven Mehrwertsteuer finden wir nicht so toll; der Studentenrabatt ist aber sensationell! | |
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Im GayBodyCenter triffst Du die heissesten Jungs der Stadt beim Training. Der Dresscode für schöne Männer
ist hier oben ohne, und eine gewisse Erotik ist der Atmosphäre nicht abzusprechen. Für Member eines schwulen Zürcher
Clubs gibt es 50% Rabatt auf den Jahresbeitrag und das ganze Center ist leider nur unsere Zeitungsente. Seufz. |
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Wir danken den Fitness-Centern für Ihre freundlichen Auskünfte. Sollten sich in unserer Bewertung offensichtliche Fehler eingeschlichen haben, schicken Sie uns bitte ein Mail an redaktion(at)zuerigay.ch | |